Architektur entwirft Räume der Begegnung, der Repräsentation und des Rückzugs. Architektur erkennt, plant und kreiert den Rahmen für unsere grundlegenden Bedürfnisse von Kommunikation, Sicherheit und Freiheit. 


Dieter Spath

Architekt im Team der rooming rebles


Architekt DI Dieter Spath,  staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

Dieter Spath ist seit 2001 Mitglied der österreichischen Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten. Er war mehrere Jahre Universitätsassistent an der Architekturfakultät der Akademie der bildenden Künste in Wien, die in den Jahren um 1900 von Otto Wagner geleitet leitet wurde. Später wurde Dieter Spath zum ordentlichen Universitätsprofessor und Studiengangsleiter an die New Design University in St. Pölten berufen. Diese Nähe zu Lehre und Forschung ermöglicht ihm, sein Architekturatelier stets an den zeitgenössischen Themen unsrer Lebenswelt zu orientieren. Dieter Spath hat in Santiago de Chile und in Graz an der Technischen Universität unter anderem bei Günter Domenig Architektur studiert.


Marker

Architektur ist die Basis für eine nachhaltige Entwicklung von Grundstücken und Immobilien. Planen wir gemeinsam neue Perspektiven für Räume und Menschen.


S

Innenarchitektur

Projektentwicklung Small


M

Kleinhäuser

Projektentwicklung Medium


L

Gebäude

Projektentwicklung Large


XL

Grundstücksentwicklung

Projektentwicklung Large


Kategorie XS 
Möbel



54er Loch-Gewürzregal 
2018, bei Schütte-Lihotzky weitergedacht


Wer kennt das Gefühl nicht: Man verbringt Stunden mit Google & Co und findet kein passendes Möbelstück, das den Vorstellungen entspricht.
Das ist immer wieder der Moment, an dem es mich packt, ein neues zu entwickeln. Geschehen ist dies zuletzt im Falle des "54er Loch Gewürzregals".
Kaum ein poetischerer und bahnbrechend funktionalerer Raum ist in der Moderne entstanden als die Frankfurter Küche der österreichischen Architektin Margarete Schütte Lihotzky. In dieser Küche hat sie nicht nur Abfalleimer für Schnittabfall äussert praktisch in die Arbeitsplatte eingelassen, sie hat auch einige "verpackungslose" und seit Jahrhunderten in historischen Küchen bekannten "Schütten" für das vertikale Aufbewahren von Schüttgut wie Kaffee, Zucker, etc. in ihrer Küche verwendet.
Ausgehend von der Idee der Schütte, ist dieses Wandgewürzregal entstanden, das bestückt mit standardisierten Gläsern einen sehr schnellen Überblick und Zugriff auf die eigenen Gewürze verschafft. Es gibt es auch in "klein" mit 28 Löchern für den kleineren Haushalt oder den direkten Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Gewürze. Prodiziert wird es von einem heimischen Tischler auf Bestellung.
Projektdetails
Team: Dieter Spath | Tischlerei: Anton Schabauer | Visuals: SPARQ

Kategorie S+L
Update Zinshaus




Hausrenovierung und Dachbodenausbau Cumberlandstraße
2016

Ein architektonischer Wiener Klassiker: Sockelsanierung, Lifteinbau und Dachbodenausbau eines Wiener Zinshauses.
Wie macht man ein Update so erfolgreichen und nachhaltigen Gebäudetypologie der Wiener Gründerzeiten? Wie erhält und erneuert man das typische Flair eines Zinshaus Stiegenhauses. Es entstehen neue Wohnräume in einem über 100 Jahre leer gestandenen Dachraum, der als Klimapuffer funktioniert hat. Wie kühlt man diese neuen Räume nachhaltig ohne die Bauphysik des alten Ziegelhauses mit Holzdecken zu irritieren?

Das Stiegenhaus und zwei Dachboden-Maisonettwohnungen wurden komplett mit Einbaumobiliar gestaltet.
Projektdetails
Ort: 1140 Wien | Auftraggeber: privat | Team: Dieter Spath, Michael Ellensohn | Innenausbau: Anton Schabauer | Fotos: Wolfgang Thaler

Kategorie M
Einfamilienhaus


100% Holzeinfamilienhaus in Graz St. Peter
2011

Damals Blockhaus – heute Brettsperrholzhaus
„Für mich ist dieses Haus nicht nur Wohn- und Arbeitsraum, es ist das erste Werk in meiner bescheidenen Kunstsammlung, das man tagtäglich benutzen kann.“ Wolfgang Kühnelt, Bauherr

Projektdetails
Ort: Graz, St. Peter | Auftraggeber: privat | Team: Dieter Spath, Heidi Pretterhofer | Statik: Gmeiner Haferl | Mitarbeit: Vivien Chapeau | Fotos: Wolfgang Thaler

Kategorie M
Einfamilienhaus


Einfamilienhaus in Pressbaum
2008, Auszeichnung: Anerkennungspreis des Landes NÖ 2010

Sommerfrische das ganze Leben
Der Bartberg in der Gemeinde Pressbaum war eine klassische Wohngegend der Wiener Sommerfrischler. Nur mehr wenige der kleinen Sommerhäuschen sind erhalten. Erstaunlich ist, wie Anfang des vergangenen Jahrhunderts neben „Kellerstöckeln“ im alpenländischen Stil sich auch einige Beispiele einer frühen Moderne finden. Wesentliches Merkmal dieser Häuser ist der hohe Terrassenanteil, die Lage im Grundstück und die minimierte Wohnfläche, womit die Häuser als temporäre Wohntypologie erkennbar sind.
Durch weiche Deformationen des 1000 m² großen Grundstückes ist ein „Wohnfeld“ entstanden, das ausgehend von einem Umriss von 8x16 m sich in das Gelände spannt. Das bewohnbare Volumen spielt mit dem Erdkörper des Hanges; auf der einen Seite wird das Haus zum Hang und straßenseitig, wo man einen Keller erwartet hätte, taucht das Gelände unter dem Haus durch und ermöglicht einen quer belichteten Eingangsbereich.
Projektdetails
Ort: Pressbaum, NÖ | Team: Dieter Spath | Statik: Fröhlich & Locher | Bauphysik: Prause | Baufirma: Kickinger | Mitarbeit: Vivien Chapeau, Daniela Kobel, Andreas Pfusterer | Fotos: Lisa Rastl

Kategorie L


Erweiterung Mehrfamilienhaus Penzing
2008

Erfolgsmodell Baugruppe reloaded
Nach einer 30 jährigen Phase des Zusammenlebens haben die 3 Familien beschlossen, ihre privaten Freiräume in den Gemeinschaftsgarten zu erweitern. Die verschiedenen Vorlieben der Nutzung des Gartens haben sich über die Jahre etabliert; jeder hat den für ihn passenden Freiraum bekommen von der Gärtnerin über die Grillenden bis zu den Wintersonnenanbetern.
Projektdetails
Ort: Wien Penzing | Auftraggeber: privat | Team: Dieter Spath; Mitarbeit: Vivien Chapeau | Statik: Fröhlich & Locher | Fotos: Wolfgang Thaler

Kategorie XL
Invertierte Blockrandbebauung




Wohnanlage für 70 Wohnungen, Leystraße
2008

Städtebauliche Grundstücksentwicklung, Wohnbau mit differenzierten Freiräumen und Raumhöhen bis zu drei Meter.
Städtebauliche Grundstücksentwicklung und in weiterer Folge Planung eines geförderten Wohnbaus für 70 Wohnungen im Auftrag der GEWOG im 20. Wiener Gemeindebezirk. Ein besonderer Benefit dieses Wohnbaus sind die großen differenzierten privaten Freiräume und Raumhöhen bis zu drei Meter.
Projektdetails
Ort: Wien Brigittenau | Team: Dieter Spath, Heidi Pretterhofer | Auftraggeber: GEWOG Neue Heimat |Generalplanung: Mischek ZT GesmbH | Statik: Mischek ZT GesmbH | Bauphysik: Mischek ZT GesmbH | Mitarbeit: Peter Foschi, Andres Dario Perez Castro, Sabine Gangnus, Laszlo Nagypal, Robert Schwarz, Alexander Zach | Fotos: Wolfgang Thaler

Kategorie XL
Grundstücksentwicklung 
mit Atriumhäusern




Siedlungsentwicklung einer Hausgruppe in Hanglage
2015, Grundstück erfolgreich verkauft

»Die Nachbarn als Chance begreifen«: Architektonische Machbarkeitsstudie für den Verkauf eines Hanggrundstück
Das Leben im Einfamilienhaus ist egozentrisch und verschleudert Ressourcen. Als Gegenmodell hat gemeinschaftliches Bauen eine lange Tradition, von Berlin bis Wien erfahren diverse Baugruppen aktuell ein großes Revival. Synergien und Koppelungen, z.B. im Bereich der Infrastruktur werden genützt, gleichzeitig werden individuelle Wünsche und Anforderungen an den Lebensraum besonders wichtig genommen. Die eigene Wohnung, das eigene Haus ist immer auch Teil der Umgebung und der Nachbarschaft, umgekehrt sind die Umgebung und die Nachbarschaft wesentliche Einflussfaktoren für das private Glück.
Private Baugruppen setzen neue Maßstäbe
„Die Form des Wohnbaus der privaten Baugruppen verspricht der neuen Bedeutung des Wohnens gerecht zu werden, weil sie unübersehbar auf Veränderung der Wirklichkeit ausgerichtet ist, auf Neu- und Umdefinieren, auf gegenwärtige soziale Notwendigkeiten und Erwartungen. Damit werden neue Wahrnehmungen, Aufmerksamkeit und Auseinandersetzung produziert, verspricht sich geistige Komplexität und kritisches Potential gegenüber sozialen Entwicklungsformen. Dieses Vorhaben setzt auf einen neuen Maßstab für zukünftige Gewohnheiten der Gesellschaft, einen, der die sozialen Werte Verantwortung, Konfliktfähigkeit und Toleranz ins Spiel bringt.“
Elisabeth Katschnig-Fasch
(Quelle: http://www.gat.st/news/soziologische-betrachtung-des-wohnens)
Projektdetails
Ort: Äußere Ragnitz bei Graz | Team: Dieter Spath | Statik: Fröhlich & Locher | Kollaboration: Heidi Pretterhofer | Mitarbeit: Michael Ellensohn, Sophie Riegler | Visualisierungen: SPARQ